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Das erste Mal - Verdon

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Auch in Europa gibt es noch unzählbar viele schöne Flecken die ich noch entdecken muss. Als Kletterin ist die Verdon eines dieser Must - Visit. Anscheinend war ich als Kind schon mal dort, doch leider bin ich einer dieser Menschen, die sich an nicht viel aus ihrer Kindheit erinnern... einzelne Erlebnisse ja, doch im Gesamten habe ich im Vergleich mit meiner Schwester, fast keine Erinnerungen mehr und so auch keine an die Verdonschlucht in Südfrankreich.

Blöderweise ist dem Magnus dieses Jahr eine Woche Island ausgefallen, nun ja, ganz so schlimm war es natürlich nicht, denn dadurch hatten wir die seltene Gelegenheit Ostern gemeinsam zu verbringen. Die Destination war schnell gefunden, die Verdon stand schon lange auf unserem Wunschzettel, doch das Wetter war noch recht unsicher, es sollte erst am Mittwoch nach Palmsonntag schön werden. Aus diesem Grund überlegten wir uns eine 1A Strategie:
Der Magnus kam am Sonntag aus Island zurück, am Montag ging es für einen Tag ins Tessin. Optimal…

Viva Espana

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Eine schöne Woche geht zu Ende...

Um dem Winter zu entfliehen und ein paar sonnige Stunden am Felsen zu ergattern, zogen der Simon und ich nach Spanien aus - Terradets als Ziel.
Wir mieteten ein sehr nettes Apartment in dem idyllischem Ort Talarn, welches 10 Minuten von den Felsen von Terradets entfernt liegt. Unser Vermieter überhäufte uns mit Freizeittipps und gab uns eine Hausführung durch sein Reich. Benjamin ist Architekt und werkelt bereits seit gut 15 Jahren an einer alten Ruine herum, welche mittlerweile eine wirklich geniale Wohnanlage ist.
Als wir uns eingerichtet hatten lümmelten wir vor dem Ofen herum und bekamen feuchte Finger beim durchstöbern des Führers.

Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich wirklich für eine so kurze Zeit in den Flieger steigen sollte, doch bereits am ersten Tag am Fels war jeder Zweifel verflogen. Les Bruixes, der bekannteste Sektor in Terradets, ist leicht überhängend und wie bei einer Perlenkette reihen sich wunderschöne Ausdauerrouten aneinander…

Datca, Türkei

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Endlich war es so weit, wir starteten wieder in unbekanntes Terrain. Ich glaube ich war noch nie so lange am Stück zu Hause, wie diesen Herbst. Seit unserem Kurztrip im August ins Rätikon bin ich nicht mehr ausgeschwärmt, um neue Felsen zu entdecken.
Was ist es, das diese kurzen Trips mit sich bringen, dass ich mich so sehr danach sehne? Ist es das Leben im Augenblick? Die Einfachheit? Die ungestörte Zweisamkeit?

Am 26. Dezember flogen wir nach Izmir und mit dem Mietauto ging es weiter Richtung Süden auf die Iskele Mahallesi. Im Dunkeln fuhren wir durch diese fremde Welt, ohne zu sehen was uns am nächsten Tag erwartete. Natürlich haben wir Bilder gesehen, Beschreibungen gelesen, doch nichts ist so spannend wie der erste Eindruck, und der war wunderschön.
Wir haben unser Apartment gefunden und flogen tot müde und voller Erwartungen ins Bett. In der Früh staunten wir nicht schlecht, strahlend blauer Himmel und die Sonnenstrahlen glänzen auf der Meeresoberfläche. Als Tirolerin ist es imm…